Alternativ-Feiern

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Duchess Says + Squalloscope

21:00, 06.05.2018Zentralcafé im Künstlerhaus (K4)

DUCHESS SAYS Synth-Punk, Moog-Rock, No Wave, Post-Punk (Montreal) Das kanadische Quartett Duchess Says aus Montreal besteht nun schon seit über 13 Jahren und bezeichnet ihren noisig-wavigen Synthsound selbst als Moog-Rock. Der Gesang von Annie-Claude Deschênes ist kraftvoll und erinnert zeitweise an die Punk-Queen Siouxsie Sioux. Im Oktober 2016 erschien nach 5 Jahren zudem ihr drittes Album "Sciences Nouvelles" auf Slovenly/Bonsound, auf dem ihr eigenwilligen Sound zwischen treibendem Synth Punk, düsterem Gothic-Sound, Riot Grrrl Punk und 80's Science Fiction Wave zur vollen Blüte kommt. Berüchtigt ist die Band für ihre schweißtreibenden, ekstatischen Shows, die sie auch gerne mal an ungewöhnlichen Orten wie auf Golfplätzen, in Schaufenstern oder leerstehenden Gebäuden zelebrieren. 2006 waren sie das letzte Mal bei uns im Zentralcafé, und was für ein Konzert das war! http://www.duchess-says.com/ https://duchesssays.bandcamp.com/ https://www.youtube.com/watch?v=HNwq_01Mles https://www.youtube.com/watch?v=q9Lvd_7nooU https://www.youtube.com/watch?v=ZjvnmiqmXQY SQUALLOSCOPE Loop-Pop zwischen Singer/Songwriter und Beats (Wien, Seayou Rec.) SQUALLOSCOPE ist Anna Kohlweis, die sich als Songschreiberin, Musikerin, Multimediakünstlerin, Illustratorin, Musikproduzentin und Sängerin sämtliche Arbeitsschritte von Songwriting über Produktion, Aufnahme, und Mischung, bis hin zu Artwork und Video unter den Nagel reißt. Zwischen 2006 und 2011 bringt sie drei Alben als Paper Bird am Wiener Label Seayou Records heraus; danach folgt das Album Soft Invasions und eine Handvoll EPs als Squalloscope. Ihre Alben werden oft als aufmunternd und gleichzeitig als Schlag in die Magengrube beschrieben; manchmal weint das Publikum. Neulich erklärte eine Hörerin: „I felt like someone had just run over my emotions with a cheese grater.“ Squalloscope findet das angemessen und gut. Ihr fünftes Album Exoskeletons for Children ist seit Herbst 2017 auf Seayou Records und dem amerikanischen Plattenlabel Fake Four Inc. erhältlich. Geschrieben und aufgenommen in ihrem alten Dachbodenzimmer im Kärntner Elternhaus, in Kellern des amerikanischen mittleren Westen und in den Wohnungen von FreundInnen, sind der Platte Grenzen und Schubladen wieder ziemlich wurst. Beats und Field Recordings werden geloopt und Synths und Gitarren klatschen sich irgendwo dazwischen ab, während über allem schwebend Squalloscope gepitcht, verfünffacht und sehr nah am Publikumsohr ziemlich intim vom Aufwachsen in einer wackeligen Welt erzählt und sich mit viel Liebe, Wut und makabrem Humor gezielt an ein Kollektiv, ein übergreifendes Zusammenhalten in unheimlichen Zeiten richtet: „Let's build exoskeletons for children, let them know we got their backs. Let them know we got their noses, let them know we got their pinkies til they crack.“ http://squalloscope.com/ https://www.youtube.com/watch?v=GXE05kMWF7w https://www.youtube.com/watch?v=o1510_sLd0w https://www.youtube.com/watch?v=W2UyZB3i4Ao https://www.youtube.com/watch?v=GvmHXo_zfoU&t=61s